Flyball von A - Z

 

Hier findet Ihr einige spezielle Begriffe aus dem Flyballsport sortiert von A bis Z:

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

Damit Flyball- Neulinge auf einem Flyballturnier mitreden können, wenn sich Teilnehmer unterhalten , gibt es hier nun Erklärungen der meisten Flyballbegriffe.

 



A - wie aller Anfang ist schwer !!!

 


ABLENKUNG
- auch das will gelernt sein. Der Hund, der gerade im Parcours läuft, sollte sich nicht vom Hund auf der Parallelbahn ablenken lassen.

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BÄLLE

Erlaubt sind alle Bälle die springen und rollen können. Meistens werden Tennisbälle genommen.
Dazu ein Tipp: Mit Hilfe der Waschmaschine (evtl. mit Weichspüler) werden sie schön sauber.
Für kleinere Hunde kann ein normaler Tennisball eventuell zu groß sein, dann darf man auch einen kleineren Ball nehmen,
z.B. kann man bei
Pro Pet Shop extra kleine Flyballbälle bekommen.

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BACKSTOP
ist eine undurchsichtige Rückwand hinter der Flyballbox.
Der Backstop ist mindestens 61cm hoch. Er ist dafür gedacht, dass nicht gefangene Bälle nicht zu weit wegrollen.
Außerdem ist der Backstop sehr praktisch, denn dahinter befinden sich die nicht im Einsatz befindlichen Flyballboxen, Behälter für Bälle, Werkzeug, usw.

Hier kann man deutlich sehen, wie es hinterm Backstop aussieht.
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BEST OF 3 oder BEST OF 5
Ein Rennen besteht aus mehren Läufen.
Es werden 2 bzw. 3 Siege zum Gewinnen des Laufes benötigt, je nachdem ob ein "Best of 3" bzw. ein "Best of 5" gelaufen wird.
Das heißt, dass die Mannschaft die zuerst 2 bzw. 3 Läufe gewinnt, das Rennen gewonnen hat.

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BFA
Abkürzung für "British Flyball Assocation" - das ist der englische Flyballverband


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BFB
Abkürzung für "Belgische Flyball Belge"
– das ist der belgischer Flyballverband


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BOXENLOADER
Ist der Jenige der die Box mit Bällen nachfüllt. Wird gerne auch mal scherzeshalber „Boxenluder“ genannt. Ob es daran liegt, dass es meist Mädels sind?!
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BOXENRICHTER
- so nennt man die Person, die darauf achtet, dass an der Flyballbox vom Boxenloader und Hund alles richtig gemacht wird.
Sitzt in der Höhe der Boxenlinie an der Bahnseite. Pro Flyballbox gibt es einen Boxenrichter.

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BOOMERANG BOX
ist eine Frontdesignbox mit verdeckter Technik – der Ball fliegt gerade heraus. Bei dieser Boxenart ist die ganze Vorderseite als Betätigungsplatte ausgelegt. Diese Platte ist bei dieser Flyballbox gebogen, sie ist auch unter dem Namen "Curved Box" bekannt.

So kommt der Ball aus der Flyballbox geflogen.
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BREAK OUT TIME
ist die Zeitgrenze jeder Division, die nicht unterboten werden darf. Falls man schneller als die Break Out Time läuft, verliert die Mannschaft den Lauf.
Ist die Mannschaft jedoch mehr als 0,5 sec schneller als die angegebene Referenz- Zeit der Division, hat das Team diese Richtzeit überschritten
und das Resultat ist “Break Out” (BO). Die Mannschaft verliert, egal welches Resultat der Gegner erzielt hat.
Wird zum ersten Mal ein BO gelaufen ist der Lauf verloren.
Beim zweiten BO ist das ganze Rennen verloren. Beim 3. BO wird die Mannschaft disqualifiziert, das heißt es werden alle Läufe gestrichen.
Die Mannschaft kann weder Zeiten noch Punkte oder eine Platzierung an diesem Turnier erreichen.
Ebenso werden eventuell gelaufene Rekorde oder Bestzeiten gestrichen.
Die Mannschaft muss jedoch ihre Läufe an dem Turnier ohne jegliche Wertung weiterlaufen.
Wann die BO – Zeiten im Laufe eines Turniers gelaufen werden, also im RR, ST oder im DE, spielt dabei keine Rolle.

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CONZENTRATION
na ja ein bisschen mit dem K gemogelt ;O) Der Hundeführer muss sich voll auf seinen Hund und den Startpunkt konzentrieren, damit es auch mit dem Wechsel klappt.

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CALL BACK
Bezeichnet das Zurückrufen des Hundes als Motivationsschub. Daher kommt es auch, dass ein
Flyball- Mensch nach einem Turnier gerne mal heißer wird. Besonders wenn die Rennen knapp sind, feuert man seinen Hund extra viel an.

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DUMMYBOX, na ja eigentlich heißt das Teil ja Shoot, aber Dummybox hört sich besser an ;O)
- das wichtigste Trainingszubehör neben der Pylone.
Die Dummybox ist eine größere Flyballbox (sieht fast wie eine kleine Agility- Schrägwand aus) ohne Mechanik.
Hier hat der Hund daran die Möglichkeit die Schwimmerwende zu trainieren.
Da sie eine größere Lauffläche als die richtige Flyballbox hat, erleichtert diese es dem Hund die Wende zu erlernen.
An der Dummybox kann im späteren Trainingsstadium auch der Ball mittels Klettband fest gemacht werden.

Mehr dazu unter dem Menüpunkt Dummybox.

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DIVISION
Die teilnehmenden Mannschaften auf einem Turnier werden in Divisionen (Klassen/Gruppen) eingeteilt.
Dabei kommen immer etwa gleich starke Gegner in einer Division, so dass jeder Mal die Chance hat zu gewinnen.
Das erhöht natürlich die Spannung der Wettkämpfe. Eine Division besteht mindestens aus 4 Mannschaften.
Bei der Einteilung in Divisionen wird die Mannschaft entsprechend der Referenzzeit eingestuft.
Je schneller eine Mannschaft läuft, umso niedriger ist die Division.

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DOUBLE ELIMINATION
Doppeltes K.O. – System, das heißt eine Mannschaft scheidet erst nach der zweiten Niederlage aus.
Diese Form des Hauptwettkampfes hat den großen Vorteil, dass eine Mannschaft die schon einmal verloren hat, nicht sofort aus dem Rennen ist.
Sie hat noch die Chance durch die Verlierer – Runde bis ins Finale zu kommen.
Falls diese Mannschaft es bis ins Finale geschafft hat und gewonnen hat, ist sie aber noch nicht der Gewinner der Division,
da die andere Mannschaft bis dahin ja noch nicht verloren hat. So muss noch ein Re-Finale stattfinden und wer dieses gewonnen hat, ist der Divisions-Sieger.
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EJS
 
Doppelte Startampel,
weiße Fehlerlampe über der Startampel
Einfache Startampel, weiße Fehlerlampe über den farbigen Fehlerlampen.

Abkürzung für "Electronic Judging System". 

Das EJS ist eine Startampel, ein Wechselkontrollgerät, ein Fehleranzeiger und eine Zeitmessung.

Der obere Teil des Ampelturms ist die Startampel und besteht aus 4 Lampen.
Sie funktioniert eigentlich wie eine Startampel bei der Formel 1.

Wenn der Hauptschiedsrichter den Start frei gibt, schaltet der Linienrichter das System scharf,
nun startet die Startreihenfolge. Dadurch leuchtet die rote Lampe für 1sec. auf,
gefolgt von der ersten gelben Lampe für 1sec., danach die nächste gelbe Lampe für 1 sec.
Wenn nun diese 1sec. verstrichen ist, geht die grüne Lampe an. Gleichzeitig fängt auch die Zeit zu laufen an, egal wo der Starthund ist. Der Starthund darf nicht vorher durch die Lichtschranken kommen, weil es sonst ein Frühstart, also ein Fehler, ist.

Der nächste Teil des EJS sind die weißen Lampen, links und rechts jeweils eine für eine Bahn.
Diese Lampen gehen automatisch an, sie werden von den Lichtschranken am WKG angesteuert.
Die weiße Lampe leuchtet beim Frühstart, bei Wechselfehlern und wenn die Lichtschrankenimpulse von irgendetwas wie z.B. Spielzeug, Füßen oder Händen des Hundeführers unterbrochen werden.
Dieses Signal weist den Richtern auf diesen Fehler hin. Sie leuchtet ebenfalls kurz auf, wenn die Wechsel zu groß, mehr als 2sec. beträgt, das ist aber nur baulich bedingt, das dies so geschieht, das ist dann natürlich kein Fehler. Zur Unterstützung der weißen Lampe ist im Kontrollpult noch ein Pieper/Summer eingebaut, der sich gleichzeitig mit der weißen Lampe meldet. Dadurch kann sich der Linienrichter noch besser auf den Lauf der Hunde konzentrieren, da er die weiße Lampe nicht gleichzeitig im Auge behalten muss, da er nun der Fehler hören kann.

Ein weiterer Teil des EJS sind die farbigen Fehlerlampen, diese werden manuell vom Linienrichter bedient. Durch diese Lampen wird angezeigt welcher Hund einen Fehler hatte und erneut laufen muss.
Dabei ist die rote Lampe für den 1. Hund, blau für den 2., gelb für den 3. und grün für den 4.
Der Linienrichter schaltet das Licht beim Fehler ein und macht es erst beim erneuten Lauf des Hundes aus.

Zum EJS gehört dann noch das WKG (Wechselkontrollgerät), diese Lichtschranken stehen genau an der Startlinie. Mit den Lichtschranken (pro Bahn sind es 12 Stück) werden der Start, die Wechsel und wenn die Lichtschrankenimpulse von irgendetwas z.B. Spielzeug, Füßen oder Händen des Hundeführers unterbrochen werden beobachtet. Außerdem geben die Lichtschranken auch der Stoppuhr am Kontrollpult den Impuls zu stoppen.

Am Kontrollpult kann der Linienrichter das EJS bedienen, auf einer Bahn gibt es den Start-Knopf um das EJS zu starten, dann gibt es jeweils einen Schalter für die farbigen Fehlerlampen, und eine Hebel um die Stoppuhr scharf zu machen.
Außerdem wird auch immer die aktuelle Rekordzeit am Pult befestigt, damit man einen neuen Rekord sofort entdecken kann. ;O)


Kontrollpult mit deutschem Rekordmarker

Kontrollpult mit europäischem Rekordmarker

So kann auch ein Kontrollpult aussehen.

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EFC
European Flyball Championchip.
Einmal im Jahr findet diese Veranstaltung statt, teilnehmen darf jede Mannschaft, es gibt dafür bisher keine Qualifikationsläufe,
da in verschiedenen Divisionen gestartet wird. Eine super Veranstaltung und eigentlich ein Muss für alle Flyball - Freunde.

Der EFC wurde 2005 und 2011 in Deutschland ausgerichtet.

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FRÜHSTART
Von einem Frühstart spricht man, wenn der Starthund die Start- /Ziellinie überschreitet, bevor der Start durch das "grüne Licht" vom EJS freigegeben wurde. Jede Mannschaft darf einen Frühstart machen, der Lauf wird dann neu gestartet. Beim 2. Frühstart von der gleichen Mannschaft muss der Starthund eine Strafrunde laufen. Bei einem Turnier wird auch schon mal extra ein Frühstart aus taktischen Gründen provoziert, um den Gegner nervös zu machen.
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FULL FACE PEDAL BOX
– Frontdesignbox - So bezeichnet man alle Flyballboxen, wo die ganze Vorderseite der Box die Betätigungsplatte ist, dabei kann sie gebogen oder gerade sein.
Der Hund hat hier nur eine Trittfläche und kann sich somit ganz auf den Ball konzentrieren.
Eine Verletzungsgefahr ist bei diesen Boxen so gut wie ausgeschlossen. Wenn der Hund die Box vorher nicht betätigt hat, ist der Ball nicht herausnehmbar.
Also muss der Hund die Box schon auslösen um an den Ball zu kommen. Nur auf diesen Boxtyp ist die Schwimmerwende möglich,
da sie breit genug ist und über 2 Löcher (hier kann sich der Hund seine Lieblingsseite in die er sich drehen möchte aussuchen) verfügt.

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GARTENBOX
- eine kleine Katapultbox mit verdeckter Technik, die auf Grund ihrer baulichen Beschaffenheit eher zum Gartengebrauch zu gebrauchen ist.

Und da dann auch nur um den Ball zu schnappen.

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GESCHIRR
für Flyballhunde ist dies die beste Wahl und eigentlich ein Muss.


Der Hundeführer hat so einen Griff um den Hund festzuhalten und für den Hund ist das Geschirr wesentlich angenehmer,
als wenn er durch ein Halsband direkt am Hals festgehalten wird. Ein schönes Flyballgeschirr gibt es z.B. bei www.phoenixdogshop.de

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HAUPTSCHIEDSRICHTER
- so nennt man denjenigen, der bei einem Wettkampf über das Rennen wacht.

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HEAT
– man kann auch anstelle von Best of 3 bzw.5 Rennen, einfach 3 oder 4 Läufe(heat) bei jedem Rennen machen.
Dabei werden Punkte gesammelt um den Gewinner zu ermitteln.

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HESSEN TROPHY
– Turnier Serie in Hessen, sie besteht aus 2-3 Turnieren und wird seit 2004 veranstaltet.

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HUND
– jeder Hund egal welcher Rasse, ob groß oder klein, kann Flyball machen.


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HÜRDEN
- Die Flyballhürden sind 60 cm breit, lassen sich nicht wie bei Agilityhürden abwerfen und sind in der Höhe zwischen. 17,5cm und 35cm jeweils um 2,5 cm verstell- bzw. einstellbar. Die Höhe, die gesprungen werden muss, richtet sich immer nach dem kleinsten Hund, der in einer Mannschaft mitläuft.

Großer Hund über hohe Hürden. Kleiner Hund über niedrige Hürden.

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INFIZIERT
– wer mit seinem Hund Flyball trainiert, wird spätestens beim ersten Turnierstart automatisch vom Flyballfieber angesteckt.

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JUMPS
- ist einfach das englische Wort für Hürden.

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KATAPULTBOX
- Die ersten Flyballboxen hatten eine sichtbare Katapulttechnik – der Ball fliegt hoch heraus, wurde sozusagen heraus katapultiert.


Der Wurfarm liegt außerhalb, am Ende der eigentlichen Flyballbox, und hat eine separate meist kleine Betätigungsplatte.
Solch eine Box konnte den Ball bis zu 3 Meter hoch in die Luft schleudern.

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KONDITION
– ein Flyballhund braucht natürlich eine gute Kondition, damit er den ganzen Tag gleich gut laufen kann.


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LANE
- ist die Bahn auf der gelaufen wird. Da immer zwei Mannschaften parallel laufen, gibt es natürlich 2 Bahnen pro Wettkampfplatz.
Diese bilden so den "Flyball - Ring". Damit man es leichter hat mit den Unterscheidungen der Bahnen, sind sie Farben zu geordnet.

Meist gibt es eine rote und eine blaue Bahn.

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LINIENRICHTER
– sind diejenigen die an der Start-/Ziellinie sitzen, die Wechsel beobachten und auf sonstige Fehler achten.
Pro Bahn gibt es einen Linienrichter, er macht auch die Fehlerlampen des EJS an und zeigt so dem Hundeführer, ob er den Hund noch einmal laufen lassen muss.

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MOTIVATION
– ist natürlich ganz wichtig. Der Hund wird für seine erledigte Aufgabe natürlich belohnt.
Dabei kann die Motivation durch ein Spielzeug, ein Leckerli oder durch „positiver“ Stimme erfolgen.

Diese Sachen können als Motivator eingesetzt werden.

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NAFA
- Abkürzung für
"Nord Amerikanische Flyball Association" Die größte Flyballorganisation!


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NRW FLYBALL CUP
– ist das Flyball Ereignis in Deutschland.
Er findet 2014 schon zum 13. Mal statt. Der Cup besteht aus mindestens 3 Turnieren, wo um Punkte für den Gesamtsieg gekämpft wird.
Angefangen hat er mal mit 6 teilnehmenden Mannschaften und bricht nun jedes Jahr den Teilnehmerrekord mit über 20 teilnehmenden Mannschaften.

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OH
– wie schön! Die Flyballgemeinschaft wächst immer mehr und dadurch gibt es natürlich viel mehr Turniere in Deutschland.
Dadurch muss man nicht immer gleich eine Weltreise machen, um mal auf einem Turnier starten zu können.

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PARCOURS
– siehe Lane.

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PYLONE
– ein ganz wichtiges Hilfsmittel um dem Hund die Schwimmerwende beizubringen.
Aber keine Angst, man kann natürlich auch etwas anderes dafür gebrauchen, z.B. einen Eimer, Regenschirmständer
oder sogar den Regenschirm, den man ganz einfach in den Boden steckt. Wichtig ist nur das der Hund sich ganz eng darum drehen kann.

Hier wendet der Hund um eine flexible Stange.

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QUITSCHIES
– damit lassen sich einige Hunde beim Training gut motivieren, sind aber auf Turnieren verboten.

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QUICKSTEP! FLYBALLTEAM
– ist die erste deutsche Mannschaft, die auch im Ausland erfolgreich auf Turnieren gestartet ist bzw. noch startet und versucht,
den faszinierenden Sport „Flyball“ immer bekannter zu machen.

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RACE
- bezeichnet die ganze Begegnung, also das Rennen zwischen zwei Mannschaften.

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RUN
- bezeichnet den einzelnen Lauf eines Rennens( Race) zwischen zwei Mannschaften. Ein Rennen kann aus bis zu 5 Einzelläufen, je nach Rennform, bestehen.

Hier könnt Ihr einen Run sehen.

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REFERENZZEIT
– Jede Mannschaft gibt selber eine Referenzzeit (Mannschaftslaufzeit) an.
Mit dieser Referenzzeit wird die Mannschaft in die passende Division eingestuft.
Die schnellste Mannschaft gibt mit ihrer Referenzzeit, von der 0,5 Sekunden abgezogen werden, die Break Out Time der Division vor.
Läuft die Mannschaft schneller als ihre Break Out Time gilt der Lauf als verloren.
Dadurch will man verhindern, dass sich Mannschaften durch zu hohe Referenzzeiten Vorteile in einer höheren Division verschaffen.

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ROUND ROBIN
– Jeder gegen jeden, das heißt, dass jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft aus der gleichen Division startet.
Dieser Wettkampf wird oft bei bis zu 6 Mannschaften pro Division angewandt. Das Round Robin wird auch meist als Platzierungswettkampf abgehalten,
so dass man anhand der Gewinner die Startreihenfolge für den meist am Nachmittag stattfinden Hauptwettkampf bekommt.
In Amerika bei der NAFA besteht der Flyball Wettkampf meist nur aus Round Robin. Für den Round Robin gibt es verschiedene Rennsysteme,
man kann entweder ein Best - of - Rennen machen oder eine bestimmte Anzahl an heats (Läufe).
Dabei wird über die gewonnen Läufe der Gewinner der Division ermitteln.
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RING
– oder Parcours nennt man den Wettkampfplatz. Er besteht aus 2 Bahnen (lanes) und dem Start-/Zielbereich.
Bei einem Turnier mit sehr vielen teilnehmenden Mannschaften kann auch auf 2 oder mehr Ringen gelaufen werden,
so kann man die Rennen auf die Ringe verteilen und man hat die Möglichkeit bei einer großen Teilnehmerzahl noch als Mannschaft viele Läufe zu machen.

Hier der Ring aus der Sicht des Boxenladers.
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SINGLE ELIMINATION
– wird eine Form des Hauptwettkampfes genannt. Einfaches K.O.-System, das heißt der Gewinner kommt weiter und der Verliere scheidet aus.
Dieses System wird bei einem sehr großen Starterfeld bzw. bei Zeitdruck oder aus Platzgründen verwendet, wenn nicht auf 2 Ringen gestartet werden kann.
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SPEED TRIAL
– ist ein Platzierungswettkampf. Im Prinzip ist es ein Round Robin, nur startet man nicht gegen alle Mannschaften einer Division.
Diese Wettkampfform wird bei sehr großen Divisionen ab 6/7 Mannschaften angewandt, damit der Platzierungswettkampf nicht so lange dauert
bzw. die Mannschaften sich nicht einen Wolf laufen müssen. Noch ein Unterschied zum Round Robin liegt darin, dass der Gewinner,
die Mannschaft mit der schnellste Zeit ist und somit die Startreihenfolge für den Hauptwettkampf über die Zeit ermittelt wird.
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SPRINGBACK
– dies ist eine neue Art von Flyballbox, da bewegt sich nicht nur die Betätigungsplatte und der Rest der Box bleibt stehen,
sondern die Box federt die aufkommenden Kräfte des Hundes zurück.

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SWIMMERS TURN
- Schwimmerwende - ist die Drehung, bzw. Wendetechnik des Hundes auf einer Full Face Pedal Box.
Es ist die schonenste Art für den Hund und außerdem die schnellste Art der Wende. Dies hat sich in jahrelanger Erfahrung mit Flyball im Ausland bewiesen. Benannt wurde diese Art der Wendung nach der Wendetechnik der Schwimmer.

Auf der Flyballbox. Rückweg
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TEAM
– ganz einfach, das englische Wort für Mannschaft. Auf der Linkliste findet Ihr auch schon ganz viele deutsche Mannschaften mit eigenem Internetauftritt.

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UNTERORDNUNG
- lässt sich super mit Flyball verbinden. Ganz nach dem Motto: Erst die Arbeit und dann das Vergnügen!
Ein Hund, der nicht im Gehorsam steht, ist für Sportarten im Hundebereich nicht tauglich, da die meisten Hundesportarten ohne Leine durchgeführt werden.

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VOR
dem Training ist nach dem Training! Aufwärmübungen für den Hund nie vergessen, genau so wie das Cool Down nach dem Training.

Lest hier zu mal hier ein bisschen mehr.

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WECHSEL
- Das Wichtigste bei einem Flyballwettkampf sind und bleiben die Wechsel. Mit dem Wechsel der Hunde an der Start-/ Ziellinie entscheiden sich Läufe.
Ist der Wechsel zu früh, muss der Hund noch einmal laufen und dabei geht viel Zeit verloren. Aber auch der umgekehrte Fall ist oft ein Nachteil.
Wenn zu viel Luft zwischen den Wechseln der Hunde liegt, geht auch Zeit verloren, das ist dann die Zeit die einem eventuell fehlt, wenn die andere Mannschaft schneller ist. Da mit dem Auge ein perfekter Wechsel (die Hunde wechseln nicht selten Nase an Nase) kaum zu richten ist, macht dies das EJS ( bzw. das WKG). Für das Training wird nicht unbedingt ein EJS gebraucht, da hilft es auch schon, die Wechsel mit der Videokamera zu filmen.

Hier könnt Ihr schöne Wechsel sehen.
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WKG
- Abkürzung für Wechselkontrollgerät. Das WKG ist ein Gerät um die Wechsel bei einem Turnier zu kontrollieren.
Gegenüber dem EJS fehlt dem WKG die Startampel und die Zeit wird mit dem ersten Auslösen der Lichtschranke gestartet,
also wenn der Starthund durch die Lichtschranke läuft.

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WWW.FLYBALL.DE
– die erste deutschsprachige Internetseite nur zum Thema Flyball

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X-TREM
– wenn man sich in Deutschland schon über 20 Mannschaften für einen Turniertag freut und beim EFC in Deutschland 2005 der Teilnahmerekord bei 35 Mannschaften aus ganz Europa lag. Dann kann man nur sagen, dass die Amerikaner X-trem Flyball abhalten.
Dort gibt es Turniere, wo 70 Mannschaften an einem Tag starten. Wie viel Ringe da wohl aufgebaut werden?!

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YUPIE!
– Das hört man sehr oft von Mannschaftsmitgliedern, wenn ein Rennen sehr knapp gewonnen wurde.

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ZEIT
– die schnellste Zeit, ist wichtig, denn wer schneller ist gewinnt. :-)

Aktueller Weltrekord

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Z- wie Ziellauf! Wenn alle Hunde durchs Ziel gelaufen sind, kann gejubelt werden was das Zeug hält!!!
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